Der Ort, an dem wir üben

Dojo bedeutet wörtlich übersetzt „der Ort, an dem der Weg geübt wird“.

Unser Ort ist das KenBuKai Dojo im Theo-Prosel-Weg 13, München. Wenn zwischendurch einmal keiner da ist, sieht es hier so aus:

Ursprünglich kommt das Wort „Dojo“ aus dem Buddhismus und bezeichnet einen Ort der Selbstfindung und Meditation. Für viele ist es heute eher „der Ort, an dem Kampfkünste geübt werden“. Der Sinn ist jedoch sehr ähnlich. Für jeden, der ernsthaft übt, ist das Dojo auch eine Stätte der Konzentration und der Besinnung. Für einen Aikido-Schüler, der die Kampfkunst sehr ernst nimmt, ist das Dojo sein zweites Zuhause.

In einem Dojo nennt man die vordere Wand Shomen (Vorderseite). An dieser Stelle hängt ein Bild von Morihei Ueshiba. Das erinnert daran, dass alle Aikido-Übenden in einer Tradition stehen. Ueshiba hat das, was er von seinen Lehrern gelernt hat, neu zusammengefügt und an seine Schüler weitergegeben. Diese Schüler haben es wiederum an ihre Schüler weitergegeben, so wie wir das heute bei uns im Training tun. Das von Ueshiba gegründete Dojo in Tokio existiert noch heute am selben Ort. Leiter ist aktuell sein Enkel, Mitsuteru Ueshiba.

In einem traditionellen Dojo sind die Verhaltens- und Umgangsformen (Sa-Hô) für alle Übenden in einem Regelsystem zusammengefasst. Sie zu beachten hilft – bei allem, was wir auf der Matte tun -, dass alle unverletzt bleiben.